Mit dieser Ehrung werden herausragende Projekte in der geriatrischen Versorgung österreichweit gewürdigt. Die ÖGGG lädt regelmäßig Einrichtungen ein, innovative Konzepte einzureichen, um die besten Initiativen sichtbar zu machen und auszuzeichnen.
Das Zentrum für Altersmedizin überzeugte die Fachjury insbesondere durch seine Pionierarbeit: Als Pilotprojekt hat das ZAM unter der ärztlichen Leitung von OÄ Dr. Elke Maurer die Umsetzung der Akutgeriatrie in Niederösterreich maßgeblich mitinitiiert und sich seither erfolgreich im Regelbetrieb etabliert. Darüber hinaus ist die Einrichtung als Ausbildungsstätte anerkannt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Qualifizierung von Fachpersonal.
Besonders hervorgehoben wurde zudem das Engagement des Teams im Kampf gegen soziale Isolation im Alter – ein zunehmend bedeutendes Thema in der modernen Gesundheitsversorgung. „Mit dieser Arbeit leisten Sie mit Ihrem Team einen vorbildlichen Beitrag für die geriatrische Landschaft in Österreich“, heißt es in der Begründung der Fachgesellschaft.
Die feierliche Zertifikatsübergabe erfolgte durch Prim. Priv.-Doz. Dr. Matthias Unseld, PhD, MSc im Namen der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie.
„Mit dem Zentrum für Altersmedizin ist es gelungen, eine Abteilung aufzubauen, die weit über die Region hinaus Strahlkraft besitzt. Sie ist nicht nur ein Vorzeigemodell und eine wichtige Orientierung für andere Kliniken, sondern auch ein echtes Aushängeschild für den Standort Waidhofen an der Thaya“, betonte Bundesrätin Viktoria Hutter in Vertretung von Landeshauptfreu Johanna Mikl-Leitner in ihren Grußworten.
„Ich möchte im Namen der NÖ Landesgesundheitsagentur recht herzlich zur Best Practice Zertifizierung gratulieren. Sie ist verdienter Lohn für die herausragende Arbeit und ein sichtbares Zeichen für die Exzellenz des gesamten Teams des Zentrums für Altersmedizin“, gratulierte Mag. jur. Dr. med. Elisabeth Bräutigam, MBA, Vorständin der NÖ Landesgesundheitsagentur.
Unter der ärztlichen Leitung von OÄ Dr. Elke Maurer richtet sich das Zentrum für Altersmedizin an Menschen ab 65 Jahren, deren Selbstständigkeit aufgrund von Mehrfacherkrankungen gefährdet ist. Ziel ist es, durch ein breitgefächertes Therapieangebot die Lebensqualität zu erhöhen und ein möglichst langes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.
Mit 24 Betten wurde das Zentrum für Altersmedizin im Jahr 2022 eröffnet, bereits 2024 folgte eine Erweiterung um weitere 16 Betten – ein klares Zeichen für den steigenden Bedarf und den Erfolg des Konzepts.
Mit seinem ganzheitlichen Ansatz trägt das Zentrum für Altersmedizin wesentlich dazu bei, älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen – und setzt damit einen wichtigen Meilenstein in der geriatrischen Versorgung in Österreich.
„Für uns als Team des Zentrums für Altersmedizin ist diese Auszeichnung eine Bestätigung unserer Arbeit der letzten dreieinhalb Jahre. Wir sind dankbar für diese Wertschätzung, da dies auch die Bedeutung der Alltagstauglichkeit für ältere Menschen unterstreicht“ freut sich die med. Leiterin des Zentrums für Altersmedizin, OÄ Dr. Elke Maurer.
Fotocredit: LK Waidhofen/Thaya
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BILDTEXT (v.l.n.r.)
Andreas Lausch, MAS, MBA, MSc (Pflegedirektor), Dr. Hermann Reiter (Ärztlicher Standortleiter), Dr. Athe Grafinger, MSc (Abt. Strategie und Qualität Medizin NÖ LGA), DGKP Veronika Pilz (Stationsleitung ZAM E 3), Mag. jur. Dr. med. Elisabeth Bräutigam, MBA (Vorständin NÖ LGA), Prim. Priv. Doz. Dr. Matthias Unseld, PhD, MSc (Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie), DGKP Wolfgang Mühlberger (Stationsleitung ZAM E 5), Bundesrätin Viktoria Hutter, Dipl. KH-BW Robert Zeindl, MSc (Stv. Kaufmännischer Standortleiter), Dr. Julia Dlask (Ärztliche Direktorin), OÄ Dr. Elke Maurer (Ärztliche Leitung ZAM), Dr. Andreas Reifschneider (Geschäftsführer Gesundheit Waldviertel GmbH), Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor), DGKP Christine Beer (Stationsleitung ZAM E 5), Doris Fidi, MAS (Stv. Pflegedirektorin), Bürgermeister Josef Ramharter.
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