„Uns ist wichtig zu erwähnen, dass Patientinnen und Patienten niemals abgewiesen werden. Die medizinische Erst- und Grundversorgung ist zu jeder Tages- und Nachtzeit gewährleistet. Sollte eine weiterführende Behandlung notwendig sein, erfolgt diese – wie seit Jahren bewährt – in enger Kooperation mit den anderen Klinikstandorten des Waldviertels. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Patientin und jeder Patient rasch am medizinisch bestgeeigneten Standort behandelt wird. Für alle Not- und Akutfälle steht am Landesklinikum Gmünd weiterhin eine 24/7 geöffnete Notfallambulanz zur Verfügung. Die fachärztliche Versorgung ist jederzeit sichergestellt – unter anderem durch einen Internisten, einen Notarzt sowie einen Arzt/eine Ärztin für Anästhesie und Intensivmedizin“, heißt es aus dem LK Gmünd.
Notwendige Anpassungen
Im Zuge der Umsetzung des Regionalen Strukturplans Gesundheit Niederösterreich (RSG NÖ 2026–2030) wurden notwendige Anpassungen vorgenommen. So wird etwa die chirurgische Versorgung neu organisiert: Am Standort Gmünd wird seit 1. Jänner 2026 eine chirurgische Wochenklinik mit definierten Öffnungszeiten (Montag 7.00 Uhr bis Freitag 19.00 Uhr) betrieben. Der Fokus liegt dabei auf elektiven Eingriffen mit kurzer Verweildauer. Akutchirurgische Notfälle werden – abgestimmt innerhalb des Klinikverbundes – schwerpunktmäßig am Standort Zwettl versorgt, wo dafür entsprechende Kapazitäten jederzeit vorgehalten werden. Auch die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie wird bereits seit vielen Jahren hausübergreifend betrieben. An Wochenenden und nachts besteht eine ärztliche Rufbereitschaft, während akute orthopädisch-traumatologische Notfälle im Rahmen der regionalen Versorgungslinien versorgt werden. Für medizinische Notfälle außerhalb definierter Öffnungszeiten gilt unverändert: Die Notfallambulanz in Gmünd ist rund um die Uhr geöffnet. Die weitere Behandlung oder gegebenenfalls notwendige Verlegung erfolgt koordiniert über Notruf Niederösterreich in das jeweils geeignete Krankenhaus. Einsatzorganisationen und Klinikstandorte sind dabei eng miteinander abgestimmt, Anfahrts- und Reaktionszeiten sind klar definiert.
Versorgungsqualität
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Qualität der ärztlichen Ausbildung. Diese erfolgt entsprechend den gesetzlichen Vorgaben in den Kernarbeitszeiten, in denen ausreichend Fachärztinnen und Fachärzte sowie Ressourcen zur Verfügung stehen.
Auch bei notwendigen Verlegungen zwischen Krankenhäusern ist die Versorgung sichergestellt. Sekundärtransporte werden über Notruf Niederösterreich disponiert, das je nach medizinischer Dringlichkeit das bestgeeignete Transportmittel auswählt – vom Krankentransportwagen über Notarzteinsatzfahrzeuge bis hin zum Hubschrauber. Maßgeblich ist dabei stets der medizinische Bedarf, nicht der Standort eines Einsatzfahrzeugs. Die Zusammenarbeit mit den beauftragten Transportorganisationen erfolgt laufend und wird kontinuierlich evaluiert, um eine zeitnahe und qualitativ hochwertige Patientenbeförderung sicherzustellen. Ereignisse werden gemeinsam analysiert und, wenn notwendig, umgehend nachjustiert.
Die Weiterentwicklung des Standorts Gmünd ist Teil einer umfassenden Strategie, dem Gesundheitsplan 2040+. Damit soll den Herausforderungen des demografischen Wandels und der modernen Medizin Rechnung getragen werden.
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