Diese intravenösen Katheter, PICC - Peripherally Inserted Central Catheter, ermöglichen eine zuverlässige, langfristige venöse Therapie – besonders geeignet bei Chemotherapien und in der Palliativversorgung. Der große Vorteil dabei ist, dass ein PICC durch einen minimalen Eingriff mittels Ultraschall- und radiologischer Kontrolle sowie lokaler Betäubung über eine Vene am Oberarm gelegt und bis in eine zentrale Vene vorgeschoben wird. Für Betroffene bedeutet das in vielen Fällen bessere Verträglichkeit, mehr Alltagstauglichkeit und weniger Komplikationen im Vergleich zu häufigen Venenpunktionen oder kurzfristigen Zugängen.
Bis zu sechs Monate Liegedauer – auch für die Behandlung zu Hause geeignet
PICCs sind auf eine lange Liegedauer ausgelegt – bis zu sechs Monate – und können damit die Therapie deutlich erleichtern, vor allem wenn Medikamente, Infusionen oder Blutabnahmen regelmäßig notwendig sind. Gerade für ambulante Behandlungen und die Therapie zu Hause, z. B. im Rahmen palliativer Betreuung, bietet der PICC eine stabile Lösung, die Patientinnen und Patienten sowie Angehörige entlasten kann.
Expertise aus Anästhesie und Intensivmedizin
Die Anlage dieser Katheter erfolgt im LK Waidhofen/Thaya durch die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin. Damit ist eine strukturierte Durchführung mit entsprechender Erfahrung in der Gefäßzugangstherapie gewährleistet. Das neue Angebot stärkt insbesondere die Versorgung von onkologischen Patientinnen und Patienten, die über längere Zeit eine sichere Infusionstherapie benötigen.
„Mit den PICC-Kathetern setzt das Landesklinikum Waidhofen/Thaya einen weiteren Schritt hin zu patientenschonender, moderner Versorgung – mit Fokus auf Sicherheit, Komfort und bestmöglicher Lebensqualität während der Therapie“, so Prim. Dr. David Janicek, MBA, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, der mit seiner Expertise maßgeblich dieses Angebot implementiert hat.
BILDTEXT 1 (v.l.n.r.):
DGKP Michael Fronhofer, OA Dr. Matthäus Ernstbrunner, Prim. Dr. David Janicek
BILDTEXT 2:
Prim. Dr. David Janicek beim Setzen des PICCs.
BILDTEXT 3:
Prim. Dr. David Janicek beim Setzen des PICCs.
Fotocredit: LK Waidhofen/Thaya
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