Startschuss für Zentrum für Altersmedizin

WAIDHOFEN/THAYA – Im Landesklinikum Waidhofen/Thaya fiel der Startschuss zu den Umbauarbeiten für das Zentrum für Altersmedizin.

„Für die PatientInnen des Waldviertels, aber auch für das Landesklinikum Waidhofen/Thaya stellt der Start des Projekts Altersmedizin einen wichtigen Schritt in der künftigen Versorgung dar. Mit dem Aufbau und der Etablierung des Zentrums für Altersmedizin wird das Klinikum der demografischen Entwicklung folgend einen Schwerpunkt in der Versorgung der älter werdenden Bevölkerung setzen und damit ein Vorreiter in ganz Niederösterreich sein“, erklärt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Ziel dabei soll es sein, für geriatrische PatientInnen nach stationärem Akutaufenthalt und abgeschlossener medizinischer Diagnostik, sowie stabiler medikamentöser Einstellung, die Selbstständigkeit im Alltag wiederzuerlangen. Auch sollen die PatientInnen ohne, oder nur mit geringer externer Hilfestellung, ins gewohnte Umfeld zurückkehren können. 
Ein interdisziplinäres Team, bestehend aus ÄrztInnen, Pflegekräften, einer Psychologin, Ergo- und PhysiotherapeutInnen, sowie SozialarbeiterInnen werden für die therapeutischen Behandlungen zur Verfügung stehen.

In Zusammenarbeit mit MitarbeiterInnen aus verschiedenen Berufsgruppen wurde bereits Anfang 2022 unter der Leitung des künftigen Stationsleiters, DGKP Wolfgang Mühlberger, eine Projektgruppe gebildet. Gemeinsam mit der zukünftigen Leiterin der Altersmedizin, OÄ Dr. Elke Maurer, erarbeitete die Projektgruppe grundlegende Kriterien, wie etwa die Organisation der Station, die Aufnahmevoraussetzungen, das Behandlungs- und Leistungsspektrum und die Adaptierung der Räumlichkeiten.
Mit Anfang August starteten nun die Umbauarbeiten, wobei die künftigen Räumlichkeiten auf Ebene 5 auf die Vielzahl an Therapieangeboten angepasst werden. Bei einer geplanten Umbauzeit von zwei Monaten soll Anfang Oktober die neue Station in Betrieb gehen. 

Bürgermeister Josef Ramharter konnte sich bei einem Termin bereits ein erstes Bild über die Umbauarbeiten machen. “Das Zentrum für Altersmedizin ist für unsere Region ein wichtiger Schritt, um älteren Menschen den Wiedereinstieg in einen geregelten Alltag in größtmöglicher Selbstständigkeit und in gewohnter Umgebung zu ermöglichen. Damit wird ein Umfeld geschaffen, das einer üblichen Wohnsituation (Küche und Sanitärräume) entspricht, um die täglichen Abläufe der PatientInnen unter professioneller Anleitung trainieren zu können“, betont der Bürgermeister dazu.

Dr. Andreas Reifschneider, Geschäftsführer Gesundheit Waldviertel GmbH, signalisiert, dass das Waldviertel mit dem Standort LK Waidhofen/Thaya Vorreiter ist, was die geriatrische Versorgung betrifft: „Besonders ältere Menschen erholen sich langsamer von akuten Erkrankungen. Diese leiden zumeist nicht nur an den Auswirkungen, zum Beispiel, nach einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder Knochenbruch, sondern sind durch verschiedene andere Gesundheitsprobleme wie Schwindel, Gangunsicherheit oder Hirnleistungsstörungen beeinträchtigt. Unser Ziel ist es, mit dem neuen Zentrum für Altersmedizin den PatientInnen eine Reintegration in das gewohnte Lebensumfeld zu ermöglichen. Um den Bedürfnissen dieser Zielgruppe zu entsprechen, erfolgen aktuell die baulichen Anpassungen innerhalb des Klinikums.“


Fototext (v.l.n.r.)
Tobias Maier, Fa. Leyrer + Graf, DGKP Wolfgang Mühlberger, Stationsleiter, Bgm. BR Ing. Eduard Köck, Andreas P. Lausch, MAS, MBA, MSc, Pflegedirektor, Doris Fidi, Bereichsleitung Pflege, Rene Quehenberger, Fa. Leyrer + Graf, Bgm. Josef Ramharter, Michael Leitner, Fa. Leyrer + Graf, DI Sonja Schindler, BSc, kfm. Standortleiterin, OÄ Dr. Elke Maurer, Leitung Zentrum für Altersmedizin, Mag. Franz Huber, kfm. Direktor, Prim. Dr. Hermann Reiter, Ärztlicher Standortleiter

MEDIENKONTAKT
Barbara Tobolka-Mares
Landesklinikum Waidhofen/Thaya
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