Welttag der Patientinnen- und Patientensicherheit

WAIDHOFEN/THAYA – Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos "Sicherheit für Patient:innen. Mit Patient:innen." lud auch das Landesklinikum Waidhofen/Thaya zum Welttag der Patientinnen- und Patientensicherheit.

Der Einsatz von modernen Tools für Risikobewusstsein, Fehlermanagement und Qualitätssicherung macht es möglich, die Sicherheit der Patientinnen und Patienten im Gesundheitswesen nachhaltig zu verbessern und unerwünschte Ereignisse zu minimieren.

Der Welttag der Patientinnen- und Patientensicherheit wurde auch im Landesklinikum Waidhofen/Thaya zum Anlass genommen, auf dieses Thema aufmerksam zu machen und das tägliche Engagement aller Berufsgruppen im Gesundheitswesen aufzuzeigen. Informiert wurden die Besucherinnen und Besucher unter anderem über Infektionsvermeidung, Medikationssicherheit sowie die Patientinnen- und Patientensicherheit in der Kommunikation. 
Unter dem Titel „Patientinnen- und Patientensicherheit in der Kommunikation – auch in schwierigen Situationen verstehen und verstanden werden“ wurde eine neue Kommunikationsunterstützung für den Notfall vorgestellt: klar, übersichtlich und leicht verständlich ist es künftig dem Gesundheitspersonal möglich, mit Patientinnen und Patienten zu kommunizieren, die keine oder nur begrenzte Deutschkenntnisse haben oder aufgrund ihrer Notsituationen in ihrer gewohnten lautsprachlichen Kommunikation erheblich eingeschränkt sind. Neben dem bereits bewährten Videodolmetschen stellt diese neue Übersetzungshilfe wichtige Informationen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Piktogramme und Symbole helfen Missverständnisse und Kommunikationsbarrieren zu reduzieren, was sich letztendlich positiv auf die Patientinnen- und Patientensicherheit, die Genesung und die Reduktion von Komplikationen auswirkt. 
Bei einem weiteren Informationsstand wurde die Arbeit der Opferschutzgruppe des Klinikums
vorgestellt. Die berufsgruppenübergreifende Gruppe steht bei begründetem Verdacht einer erlebten Gewalt für Betroffene gerne zur Verfügung. Das Vertrauensverhältnis zwischen Angehörigen der Gesundheitsberufe und Patientinnen und Patienten ist demnach wesentlich für eine erfolgreiche Behandlung. Oft wird die Inanspruchnahme von Hilfe dadurch erst ermöglicht. Im Zuge von vertraulichen Gesprächen werden die Entscheidungen der Betroffenen respektiert und es werden in jedem Fall Informationen über Hilfseinrichtungen angeboten.
„Über die Gremien von Qualitäts- und Risikomanagement werden regelmäßig Strategien, Strukturen und Prozesse, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen bei der Patientinnen- und Patientenversorgung unterstützen, evaluiert. Diese Überprüfungen tragen dazu bei, die Sicherheit in der Behandlung zu steigern, insbesondere durch Verbesserungen in der Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten,“ erläutert die kaufmännische Standortleiterin DI Sonja Schindler, BSc.

Fotocredit: LK Waidhofen/Thaya

BILDTEXT (v. l. n. r.)
OA Dr. Armin Kroat, DI Sonja Schindler, BSc, kfm. Standortleiterin, DGKP Doris Fidi, Bereichsleitung Pflege, Marianne Dacho, MSc, Mag. (FH) Dr. Roland Böhm, Mag. Barbara Lehner

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Barbara Tobolka-Mares
Landesklinikum Waidhofen/Thaya
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